MI., 17.07.2013, 08:00 Uhr

KRISTA SAGER BEI

WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Bundestagsrede von Krista Sager | 07.06.2013
Vor kurzem haben wir den zweiten Bundesbericht zum wissenschaftlichen Nachwuchs erhalten, zu dem die Bundesregierung inzwischen auch offiziell Stellung genommen hat. Die Detaildaten dieses Berichts werden die wissenschaftspolitischen Diskussionen sicherlich noch bis weit in die nächste Legislaturperiode hinein bereichern.

Bundestagsrede von Krista Sager | 07.06.2013

In den vergangenen zwei Legislaturperioden haben wir uns im Plenum, im Forschungsausschuss, im Rahmen zweier Anhörungen und durch verschiedene Anträge der Oppositionsfraktionen intensiv mit der Unterrepräsentanz von Frauen vor allem in den oberen Statusgruppen unseres Wissenschaftssystems beschäftigt. Wir haben über Strategien für mehr Gleichstellung beraten und auch gestritten.

Bundestagsrede von Krista Sager :

Wir begrüßen die Initiative der SPD-Kolleginnen und Kollegen, die Meeresforschung abermals auf die Tagesordnung des Bundestages zu setzen. Deutschland ist ein wichtiger und renommierter Akteur in der internationalen Meeresforschung und muss dies auch bleiben. Die Meeresforschung ist von herausragender Bedeutung nicht nur, weil die Meere und das Leben in den Meeren zu einem großen Teil noch unerforscht sind.

Rede von Krista Sager im Deutschen Bundestag vom 16.5. 2013 (zu Protokoll)

"In ihrem Jahresgutachten 2009 hat die Expertenkommission Forschung und Innovation sich schwerpunktmäßig mit dem Wissens- und Technologietransfer zwischen öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft beschäftigt.

Zum Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2013 erklärt Krista Sager, Sprecherin für Wissenschafts- und Forschungspolitik: Die Beschäftigungsbedingungen und die unsicheren Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs erweisen sich zunehmend als Achillesferse des deutschen Wissenschaftssystems.

Zu dem vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Einführung eines unabdingbaren Zweitveröffentlichungsrechts für wissenschaftliche Autorinnen und Autoren erklärt Krista Sager, Sprecherin für Wissenschafts- und Forschungspolitik:

Es ist bedauerlich, dass die Bundesregierung nicht in der Lage ist,

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Die interessante Frage heute ist doch: Was meint die neue Bundesministerin Wanka, wie es zukünftig in der Forschungspolitik in Deutschland weitergehen soll? Eine Antwort darauf bekommen wir sicher nicht aus einer Drucksache der Bundesregierung vom März letzten Jahres über Aktivitäten, die sich noch auf die Zeit davor beziehen.

Sehr geehrter Präsident, sehr geehrte Damen und Herren,

deutlich über ein Jahr ist es nun her, genauer: im Dezember 2011 war es, als wir hier erstmalig über den grünen Gesetzentwurf zum Verzicht auf die Eintragung des Doktorgrads in Pass- und Personaldokumenten berieten. Damals hatte ich deutlich gemacht, dass diese Eintragungspraxis überflüssig, aufwändig und im Übrigen international völlig unüblich ist.

Herr Präsident, meine Damen und Herren,

wir werden den vorliegenden Antrag der Linken ablehnen.
Ihm liegen hochschul-, forschungs- und friedenspolitische
Auffassungen und Annahmen zugrunde, die wir nicht teilen.

Pressemitteilung der Bundestagsfraktion von B90/Die Grünen: Zur wiederholten Forderung der Expertenkommission Forschung und Innovation nach einer steuerlichen Forschungsförderung erklärt Krista Sager, Sprecherin für Wissenschafts- und Forschungspolitik:

CDU/CSU und FDP müssen endlich das Schwarze-Peter-Spiel beenden und die steuerliche Forschungsförderung noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg bringen.

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