KRISTA SAGER BEI

EU-Forschungspolitik aus grüner Sicht

Freitag, den 10. Juni 2011

Angesichts großer gemeinsamer Herausforderungen wie Klimawandel, Energiewende, Umweltschutz, Gesundheit und demographischer Wandel halten wir Grünen eine stärkere Priorisierung von Forschung für unabdingbar, die sich auch im EU-Budget niederschlagen muss.
Ein Ausbau und eine Bündelung der Forschungsbemühungen in Europa sind notwendig, damit wir in einer globalisierten Wirtschaft, die von Wissen und Innovationen angetrieben wird, gesellschaftliche Ziele wie Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Wohlstand erreichen zu können. Die Debatten um den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU (2014 bis 2020) laufen bereits auf Hochtouren. Noch im Juni 2011 wird die Kommission einen Vorschlag zur Festlegung des mehrjährigen Finanzrahmens machen.

Für die Diskussion über den Finanzrahmen in der Bundestagsfraktion habe ich in einer pdf Powerpointpräsentation einige aussagekräftige Daten zu den Forschungs- und Entwicklungsausgaben der EU-Staaten, zu den Forschungsausgaben im EU-Haushalt und zu den Forschungsrahmenprogrammen zusammengestellt und aufbereitet. Im Ausblick finden sich meine zentralen Forderungen für das 8. Forschungsrahmenprogramm (2014 bis 2020).