Vor Vertreterinnen fast aller großen berufsorientierten Frauenverbände in Deutschland und aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bezogen sie Position für die Quote.

Die Bundestagsabgeordnete und Sprecherin ihrer Fraktion für Wissenschafts- udn Forschungspolitik, Krista Sager, in ihrem Statement für starke Frauen:
„Eines ist klar, wenn die Rekrutierung von Führungskräften in Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden fast ausschließlich nur aus einer Geschlechtergruppe geschieht, ist dies sicher eines nicht: eine Besten-Auslese. Bei der Entscheidung darüber, wer Zugang zu den Machteliten dieses Landes erhält, geht es offenkundig um andere Kriterien.
Ohne Quote bleibt das Potenzial der längst exzellent ausgebildeten Frauen in der Wirtschaft weiterhin ungenutzt. Dieses Potenzial bei der Selbstrekrutierung der Führungszirkel einfach draußen vor zu lassen, kann für die Zukunft von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nicht vernünftig sein. Trotzdem passiert genau dies immer wieder und auch zehn Jahre freiwillige Selbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft haben daran nichts geändert. Die Quote zwingt Organisationen und Führungskräfte dazu, bei der Rekrutierung von Führungspersonen gezielt Frauen zu suchen und zu berücksichtigen. Gute Frauen werden dadurch überhaupt erst sichtbar und können zeigen, was in ihnen steckt. Davon dass diese Frauen „Quotenfrauen“ waren, spricht später sowieso kein Mensch. Die Luft in den Führungsetagen ist auch viel zu dünn, als dass sich dort mittelmäßige Frauen dauerhaft festsetzten könnten.“
Die Statements aller TeilnehmerInnen finden Sie hier .







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