Aus Anlass des Girlsday hat die grüne Bundestagsabgeordnete und Hamburgs ehemalige Senatorin für die Gleichstellung Krista Sager am 22. April 2010 vier Mädchen aus ihrem Wahlkreis nach Berlin eingeladen, um ihnen ihren Arbeitsplatz im Bundestag vorzustellen.
Das Programm: Besprechungsrunde im Büro, ein Gespräch mit der Abgeordneten, Mittagessen mit der Abgeordneten im Parlamentsrestaurant und ein Rundgang durch den Bundestag. Nora Bünning aus Eidelstedt, mit 14 die jüngste der Teilnehmerinnen: "Mir hat der Girlsday sehr gut gefallen, auch wenn ich noch nicht soviel über Politik weiß. Außerdem war es mal sehr interessant zu sehen, was Politiker so machen."
Krista Sager, die 2001 als erste Landesministerin bundesweit (als Senatorin für die Gleichstellung, Wissenschaft und Forschung und Zweite Bürgermeisterin) gemeinsam mit Schulbehörde und Unternehmen den "Töchtertag" eingeführt hat: "Der Besuch von den vier Mädchen war auch für mich interessant, nichts hilft besser gegen Betriebsblindheit, als sich selbst auch mal auf den Zahn fühlen zu lassen. Ich glaube, die Mädchen haben hier viel Interessantes mitgenommen, auch wenn sich vielleicht nicht alles auf den ersten Blick erschließt. Was so alles zum Arbeitsalltag einer Politikerin gehört, davon haben sie einiges verstanden. Der Girls‘ Day ist nach wie vor wichtig: Er gibt Mädchen Einblicke in Berufe auch jenseits der traditionellen Geschlechterrollen und ermutigt sie, ihre Berufswahl und -wünsche selbstbewusst in die Hand zu nehmen. Ebenso sollte aber auch der Blick von Jungs geöffnet werden für jene Berufsfelder, die heute noch als typische Frauenberufe gelten und sichere Berufsperspektiven im Bereich personenbezogene Dienstleistungen bieten."







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