KRISTA SAGER BEI

Equal Pay Day: 23 % mehr Lohn Frauen!

Montag, den 29. März 2010
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AM START ZUR KNEIPENTOUR DER GAL AM EQUAL PAY DAY 2010 IN DER
PONYBAR
SYMBOLISCH FÜR 23 % FEHLENDEN LOHN: DER FRAUENEURO-BIERDECKEL    


Am 26.3. startete die GAL in Eimsbüttel  auch dieses Jahr wieder  zu einer Equal-Pay-Day-Info-Tour durch Kneipen in Eimsbüttel und Altona. Mit dabei die Hamburger Bundestagsabgeordnete Krista Sager, die GAL Landesvorsitzende Katharina Fegebank und Katrin Cholotta von der LAG Frauen der GAL Hamburg.
Hintergrund: Frauen verdienen in Deutschland noch immer 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Um auf das drastische Lohngefälle aufmerksam zu machen, wurde der 26. März vor drei Jahren zum "Equal-Pay-Day" erklärt. Er markiert symbolisch den Tag, bis zu dem eine Frau arbeiten müsste, um das gleiche Gehalt eines männlichen Kollegen aus dem Vorjahr zu erzielen.

Krista Sager
: "Frauen werden noch immer schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Obwohl sie oft besser ausgebildet sind, haben sie viel schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Männer. Diese Benachteiligung ist nicht nur ungerecht. Sie ist auch vor dem Hintergrund von demografischem Wandel, Fachkräftemangel und volkswirtschaftlich völlig inakzeptabel. Fällig ist deshalb schon lange   ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft.   Ein gesetzlicher Mindestlohn   muss her, weil es vor allem die Frauen sind, die in den schlecht bezahlten Branchen arbeiten.  Davon würde immerhin jede vierte erwerbstätige Frau profitieren. Und wir brauchen ein echtes Verbandsklagerecht, damit sich   Arbeitnehmerinnen    gegen kollektive Lohndiskriminierungen vor Gericht wirkungsvoll wehren   können."